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Dirk De Wilde
Rückblick auf 20 Jahre bei Lesterius

Ich weiß nicht, welche Technologie oder Computersprache in zwanzig Jahren verwendet werden wird, aber ich weiß, dass es immer noch um die Interaktion mit dem Kunden gehen wird, um die gemeinsame Suche nach Lösungen. Glenn Vercnocke und Koen Van Hulle arbeiten seit zwanzig Jahren für Lesterius. Anlässlich dieses Jubiläums blicken sie zurück, aber auch nach vorne, in die Zukunft der Arbeitsplatzinnovation.

Beide sind Experten innerhalb der Claris FileMaker-Plattform. Glenn Vercnocke ist Digital Transformation Consultant und war vor 20 Jahren, als er bei SHpartners (dem belgischen Vorgänger von Lesterius) anfing, nach eigenen Worten ein “Dachbodenprogrammierer”. Koen van Hulle ist Business Unit Manager (zuständig für Hosting) und arbeitete vor zwanzig Jahren bei einem Unternehmen, das nach einem Konkurs von SHpartners übernommen wurde. Diese Übernahme führte dazu, dass sich das Unternehmen von fünf auf zehn Mitarbeiter verdoppelte.
Damals hatte SHPartners noch nicht einmal eigene Büros. Das war auch nicht nötig, wir arbeiteten bei den Kunden vor Ort. Wir trafen uns auf einem Parkplatz an der Autobahn und fuhren gemeinsam zum Kunden, um dort im Besprechungsraum oder so zu arbeiten. Manchmal mussten wir die Kunden bitten, ein bisschen umzurücken, damit wir uns auch hinsetzen konnten”, sagt Koen. Glenn fügt hinzu: ‘Ich hatte eine ganze Tasche voller Kabel für alle möglichen Peripheriegeräte, Wifi gab es damals noch nicht. Internet war kaum verfügbar. Wir konnten nur unsere Mails zu Hause lesen”.
Die Projekte von damals waren anders als die von heute. Sie waren sehr begrenzt, der Kunde bat uns, dafür zu sorgen, dass er Rechnungen oder Angebote erstellen konnte, einfache Anwendungen. Es war sehr technisch. Wir waren die Gurus, so wie früher der ‘Herr Doktor’. Jetzt ist es viel mehr eine Interaktion. Wir suchen gemeinsam mit dem Kunden nach einer Lösung. Die Technik ist jetzt eher zweitrangig.
Wir waren Pioniere. Vor zwanzig Jahren wurden viele Dinge noch auf Papier erledigt. Dass man sich wiederholende Prozesse automatisieren kann, war damals nicht selbstverständlich.

Wachsen mit den Kunden
Die Kunden hatten technologische Bedürfnisse, zum Beispiel bei der Umstellung von belgischen Franken auf Euro. Deshalb kamen sie zu uns. Und wenn wir beim Kunden vor Ort waren und die Atmosphäre aufgesaugt haben, konnten wir ihre Probleme erkennen und lösen. Wir sind auch als Unternehmen mit unseren Kunden gewachsen.
Wir haben nie harte Verkäufe gemacht. Wenn erst einmal Vertrauen da ist, kommen die Fragen von selbst. Ein Fehler, der in der Software-Welt oft gemacht wird, ist zu denken, dass eine Lösung “fertig” sein muss. Das ist aber nicht der Fall. Software muss sich im Laufe der Jahre anpassen. Das Schreiben von Software ist eine fortlaufende Aufgabe. Und es funktioniert gut, wenn der Kunde neben einem sitzt, dann merkt man, wo er stecken bleibt.
Innerhalb von Lesterius gibt es natürlich Leute mit unterschiedlichen Profilen, der eine mehr technisch orientiert, der andere mehr projektorientiert. Für Koen und Glenn verlief der Wechsel vom ‘Techniker’ zum ‘Berater’ reibungslos. Glenn: “Man rollt einfach hinein. Man löst ein Problem, und dann wird man gebeten, ein anderes zu lösen. Ich fühle mich bei meinen Kunden zu Hause. Ich kenne meine Kunden besser als meine Kollegen, meine Kunden sind meine engsten Kollegen. Koen: ‘Ich habe mehr Teams außerhalb als innerhalb von Lesterius. Das ist eine spannende Abwechslung. Außerdem ist die Lösung für ein Problem nicht immer eine zusätzliche Software.
Diese Arbeitsweise erfordert vom Kunden natürlich eine andere Einstellung als bei ‘Plug and Play’-Software. Es ist eine sehr gute Übung, wenn Sie einem Außenstehenden Ihre Arbeitsweise erklären müssen. Es hilft Ihnen, ihn selbst besser kennen und verstehen zu lernen. Indem man einen Schritt zurücktritt, sieht der Kunde die Notwendigkeit einer Veränderung. Als Außenstehender haben wir dann einen Vorteil. Außerdem kommen wir mit jedem in einem Unternehmen in Kontakt. Dadurch haben wir manchmal sogar das meiste Wissen von allen.
Das System der gemeinsamen Lösungssuche, der “Co-Creation”, erfordert Anstrengungen seitens des Kunden. Als Faustregel gilt, dass der Kunde doppelt so viel Zeit in das Projekt stecken muss wie Lesterius. Alle zu befragen, zu testen, … Dem Kunden muss also genügend Raum gegeben werden, um seinen Part zu interpretieren.

Claris-Gemeinschaft
Gerade in der ICT-Welt sind 20 Jahre Treue zum selben Unternehmen eher außergewöhnlich. Glenn und Koen geben zwei Erklärungen: Abwechslung und Einfluss. Vielfalt, weil man als Berater für die unterschiedlichsten Kunden arbeitet und die Erfahrungen von einem Kunden zum anderen mitnehmen kann. Auswirkung, weil man die konkreten Folgen seiner Arbeit sieht, die Projekte führen zu sichtbaren Ergebnissen.
Koen und Glenn haben sich zusammen mit Lesterius verändert und sind gewachsen. Die Technologie verändert sich ständig, es wird mehr möglich, aber auch komplexer. Deshalb ist es wichtig, auf eine breite Basis und kompetente Kollegen zurückgreifen zu können.
Der Hauptunterschied zwischen einer Softwarefirma und Lesterius ist, dass sie Software machen, wo wir nach einer Lösung suchen. Ich habe genug ‘Anwendungen’ gesehen, die technologisch toll sind, aber keine wirkliche Lösung bieten.

  • Claris Platinum Partner

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